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DataCreativityTools for Innovation and Research (DCT)
Konzeption und Implementierung eines Toolsets zur kreativen Entwicklung von Ideen für Forschung und Produkte.

DCT ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit einer Laufzeit von drei Jahren (2010-2013) in Zusammenarbeit mit der Charité/OpEN.SC und der FH Brandenburg sowie weiteren Partnern.

Ausführliche Informationen zu den Zielen, Herausforderungen und Lösungsansätzen des DCT-Projektes finden sie hier oder indem Sie den Menupunkt „Idee“ ansteuern.

Kontakt: hobohm@fh-potsdam.de

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DCT auf der ISI2015

Auf dem diesmal im schönen kroatischen Zadar stattfindenden International Symposium for Information Science (ISI2015) hatten wir abschließend (nun aber wirklich!) die Gelegenheit wesentliche DCT-Projektergebnisse der internationalen Community vorzustellen.

Schwerpunkt des Beitrages waren die Ergebnisse aus den Interviews sowie der Online-Befragung, um einen tieferen Einblick in die (bio-)medizinische Praxis zu erhalten. Die Resultate sind direkt in die IT-Umsetzung eingeflossen. Wie es dazu kam und vor welchen Herausforderungen wir standen, sollte die Präsentation wiedergeben.

Titel des Beitrages war „Towards a More Data Oriented Medical Research Environment -Survey Results on Information and Data Practice“,welcher unter anderem über die Plattform ResearchGate oder über den fabdax-Server als Volltext heruntergeladen werden kann.

Unser Beitrag war im Track “Data/Information Retrieval, Visualization and Mapping” angesiedelt und wurde Vormittags in der gut besuchten lecture hall von Christoph Szepanski präsentiert.

Es war ein tolles abschließendes Ereignis, sich immerhin nun schon mit einigem Abstand zum Projektende sich noch einmal an die interessierte Fachöffentlichkeit zu wenden und damit gleichzeitig auch auf das Erreichte zurückzublicken. Insbesondere mit dem Regensburger Informationswissenschaftler Rainer Hammwöhner ergab sich schon während der Präsentation eine interessante, teilweise in die Wissenschaftstheorie abdriftende, Diskussion.

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1 Zitiervorschlag: Müller, Lars; Szepanski, Christoph; Wetzel, Thomas; Hobohm, Hans-Christoph. Towards a More Data Oriented Medical Research Environment – Survey Results on Information and Data Practice. In: F. Pehar/C. Schlögl/C. Wolff (Eds.). Re:inventing Information Science in the Network Society. Proceedings of the 14th International Symposium on Information Science (ISI 2015), Zadar, Croatia, 19th–21st May 2015. Glückstadt: Verlag Werner Hülsbusch, pp. 230–243.

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Projektvortrag auf der ISI2015 in Zadar

Screenshot 2015-03-09 12.36.10Der für das diesjährige Internationale Symposium der Informationswissenschaft (ISI2015) eingereichte Beitrag ist angenommen worden! Wir freuen uns auf die Reise an die Adria und die Gelegenheit, Teile der Projektergebnisse der informationswissenschaftlichen Community vorstellen zu können.

Interessanterweise ergab sich anlässlich unserer Einreichung eine kontroverse wissenschaftstheoretische Diskussion im Programmkomitee. Einer der anonymen Reviewer hatte die Stichprobengröße unserer Erhebung zum Datennutzungsverhalten unserer Zielgruppe bemängelt. Dabei waren wir froh, überhaupt soviele Interviewpartner gewonnen zu haben. Ich gebe allerdings grundsätzlich der Kritik Recht: es ist ein weit verbreitetes Phänomen in der Informationsverhaltensforschung, auf der Basis von sehr kleinen Stichproben stark verallgemeinernde Aussagen zu treffen. Damit sind wir nicht allein.

Der Titel unseres ISI Beitrages lautet: „Use of medical research data in information practice“ – vielleicht passen wir ihn noch etwas an…

Bei letzten ISI (2013 in Potsdam) war das Projekt mit einem Poster vertreten.

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Projektergebnisse

Zum Abschluss der Projektlaufzeit wurden die Ergebnisse am 23. Oktober in einem Abschlussworkshop vor 20 Experten präsentiert. Mit den anwesenden Projektpartnern wurden Perspektiven zur Weiternutzung der Entwicklungen diskutiert.

DataCreativityTools for Innovation and Reasearch (DCT) wurden auf Basis von informationswissenschaftlichen Modellen entwickelt, die Recherche von Nicht-Wissen als kreativen Prozess abbilden. Die prototypische OpEN.SC-Creativity-Support-Anwendung umfasst Module zur Datenexploration, Abfragegenerierung und Ergebnisanzeige und -verwaltung.

Die DCT lassen sich auch in anderen Anwendungsfeldern implementieren. Das Transferkonzept besteht aus drei komplementären Säulen. Softwareimplementierung und Wissensmodellierung werden hierfür durch die Knowledge Engineering-Komponente, das XML-Mapping, aufeinander abgestimmt (siehe Grafik).

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DCT auf der Berliner Health Week

Zeitgleich zur „Abschlusswoche“ des Projektes gab es passenderweise die Berliner Health Week, an der die Fachhochschule Potsdam unter dem Motto „Gesundheit als gestalterische Aufgabe“ mit guter Präsenz ebenfalls teilnahm. Neben einer größeren Anzahl von Design Arbeiten (von der mobilen Heimdialyse über den flexiblen Krückstock zum Konzept des Care Design für Senioren) konnten auch die Datacreativity Tools als informationswissenschaftliches „Gestaltungsprojekt“ vorgestellt werden. Es gab eine Reihe von interessierten Nachfragen und eine angeregte Diskussion.


-> Healthweek Infoblatt

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Projektabschluss: Workshop am 23. Oktober 2013

Das BMBF finanzierte FHProfUnt-Projekt „DataCreativityTools for Innovation and Research“ setzt mit einem ca. zweistündigen Workshop den Schlusspunkt hinter drei Jahre erfolgreiche Kooperation zwischen der FH Potsdam und dem Open European Nephrology Science Center (OpEN.SC) der Charité Berlin. Der Workshop wird Sie über die Projektergebnisse informieren. Nebst Live-Demonstration der DataCreativityTools gibt es auch Gelegenheit zum Austausch über Perspektiven zur Weiternutzung der im Patentierungsverfahren befindlichen Entwicklung.

Wir würden uns freuen, Sie zu dem Workshop begrüßen zu dürfen!

Die Teilnahme ist kostenlos.

Bitte melden Sie sich unter folgender Mailadresse an:
datacreativity@fh-potsdam.de

Termin: Mittwoch, 23. Oktober 2013
Beginn: 17:00 Uhr
Ende: ca. 19:00 Uhr

Ort:
Fachhochschule Potsdam
Fachbereich Informationswissenschaften
Friedrich-Ebert-Straße 4
14467 Potsdam
Raum 3045

Ablauf:

•    Begrüßung
•    Präsentation der Projektergebnisse
•    DataCreativityTools live-Demonstration
•    Diskussion
•    Ausblick

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Demo der DataCreativityTools verfügbar!

Unser Beitrag „Auf kreativen Wegen von Daten zum Wissen am Beispiel medizinischer Forschungsdaten“ widmete sich bereits ausführlich den Problemstellungen hinsichtlich Implementierungsvorhaben, welche kreative Prozesse anregen sollen. Speziell in unserem Fall wird der Ansatz verfolgt Hypothesenfindung im datenorientierten Forschungsprozess zu fördern wie auch aktuelle und umstrittene Fragestellungen im (medizinischen) Forschungsfeld in den Fokus des Anwenders zu ziehen. Eine Demoversion der vorläufigen technischen Umsetzung ist nun verfügbar und hierüber abrufbar:  http://openscs1.charite.de/web/guest/subsite.

Screenshot der DCT-Demoversion

Der Screenshot zeigt die DataCreativityTools (Stand: 19.06.2013), bestehend aus Property-Browser, Querybuilder, Research Field-Explorer, History und der SemaVis-Visualisierung.

Der Property-Browser hat die Aufgabe die innerhalb einer Baumstruktur abgebildeten Domänen und Properties der OpEN.SC Datenbank abzubilden. Die Datenfelder werden dabei ressourcenschonend und überdies mit kurzen Antwortzeiten flexibel aus einer XML- Mappingdatei ausgelesen.

Der Querybuilder unterstützt den Anwender bei der Generierung von Suchanfragen auf der Basis der Datenproperties und Werteeingabe. Anschließend übergibt die Teilkomponente die gleichen Suchanfragen automatisch konfiguriert an verschiedene Services, derzeit:  PubMed, Google und die OpEN.SC-Datenbank. Ein update, welches GoogleScholar einbindet, ist geplant (Stand: 19.06.2013).

Der Research Field-Explorer (RFE) ist eine weitere DCT-Teilkomponente, die parallel zur Datenexploration Forscher bei der Evaluation des aktuellen Forschungsumfeldes unterstützt. Speziell die OpEN.SC-Datenbank bietet, je nach Fall, die Möglichkeit über das grün hinterlegte „Link“ mikroskopische Schnitte einzusehen.

Eine History-Liste protokolliert die Suchanfragen und ermöglicht die Reproduktion vorangegangener Anfragen.

Das vom Fraunhofer IGD entwickelte Visualisierungstool SemaVis ermöglicht einen Überblick bezüglich der vorhandenen Datenfelder und deren hierarchischen Beziehungen. Auf verschiedene Arten wird es möglich sein mittels SemaVis durch die OpEN.SC-Properties zu browsen.

Wie für eine Demoversion üblich unterliegt die DCT-Anwendung einem „work in progress“-Status. Wesentliche Updates werden am Ende des Beitrages festgehalten. Das im Screenshot abgebildete Beispiel zeigt eine willkürliche Abfrage mit der Diagnose „herpes zoster“ und der Medikation „ciprofloxacin“.

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Poster zum DCT-Research Field Explorer auf der ISI2013

Auf dem 13th International Symposium of Information Science (19.-22. März 2013) in Potsdam waren wir mit einem Poster mit dem Titel „Implementierung einer datenorientierten PubMed-Recherche mit Überwindung der dt./engl.-Sprachhürde“ präsent und konnten unser Projekt sowie dessen derzeitigen Stand einem breiten Fachpublikum vorstellen.


Ziel des Projekts ist es, ein Tool zu entwickeln, das die Entwicklung von Forschungsfragen und Hypothesen anregt. Diesbezüglich sollen vor allem aktuelle und umstrittene wissenschaftliche Fragestellungen sichtbar gemacht werden, damit sie schneller und bequemer in den Fokus des Forschers rücken. Diese Funktion übernimmt die Teilkomponente Research-Field-Explorer (RFE).

Der RFE generiert auf Basis der Forschungsdaten Suchanfragen, die an die jeweiligen Informationssysteme (z.B. Datencenter, PubMed, Google etc.) übermittelt werden. Herausforderung dabei ist die oft heterogene RDF-Struktur der OpEN.SC-Ausgangsdaten und die damit verbundene Schaffung einer zuverlässigen und bequem zu implementierenden Lösung, welche die deutsch-englisch Sprachgrenze überwindet.

Hierfür wird ein Übersetzungstool in unsere Plattform eingebunden werden und in einem weiteren Schritt mittels UMLS (Unified Medical Language System) semiautomatisch auf medizinische Standardvokabular gemappt.

Literatur:

Müller, Lars; Wetzel, Thomas; Hobohm, Hans-Christoph (2013): DCT Research Field Explorer – Implementierung einer datenorientierten PubMed-Recherche mit Überwindung der dt./engl. Sprachhürde. In: Hobohm, Hans-Christoph: Informationswissenschaft zwischen virtueller Infrastruktur und materiellen Lebenswelten. Proceedings des 13. Internationalen Symposiums für Informationswissenschaft (ISI 2013). Potsdam, 19-22. März 2013. Glückstadt : VWH. S.471-473. Online verfügbar unter: urn:nbn:de:kobv:525-3876

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Umgang mit medizinischen Forschungsdaten – Befragungsergebnisse

Der vollständige Bericht ist hierüber abrufbar: DCT-Befragungsergebnisse-Volltext.

Datenanalysen finden primär zielgerichtet, d.h. hypothesengeleitet, statt.
Sie sind ein individueller Vorgang, bei dem traditionelle Arbeitsweisen bevorzugt werden. Die Analysen werden weniger explorativ sondern eher ergebnisorientiert in Hinblick auf belastbare Aussagen, z.B. in Publikationen, durchgeführt. Das Potential der Datenaffinität wird z.T. durch technische bzw. administrative Barrieren begrenzt. Dies sind unsere Schlüsse aus der Befragung einer ausgewählten Zielgruppe von Charité-Mitarbeitern.

Die Zentrale Fragestellung der im Sommer 2012 durchgeführten Onlineumfrage war, an welchen Stellen im Prozess der Problemfindung und -benennung (Datenexploration, Anomalieerkennung, Hypothesenformulierung) veränderte Formen der Datenpräsentation, -integration und –vernetzung helfen, kreatives Potential besser auszuschöpfen.

Für die Befragungsteilnehmer überwiegt eine eigene Idee als Anlass zur Datenanalyse. Die Exploration von Daten aus ungerichtetem Interesse heraus bildet die Ausnahme. Somit zeigen die Antworten, dass Datenanalyse eher hypothesengeleitet als explorativ ist.

Datenalysen werden von ergänzenden Informationsprozessen begleitet. Alle Formen externer Informationsquellen sind dabei wichtig. Wissenschaftliche Informationsressourcen dominieren in der Auswahl (PubMed, Fachzeitschriften) zusammen mit nicht näher differenzierter Internetnutzung.

Für die Entwicklung der DataCcreativityTools (DCT) liefern die Ergebnisse zahlreiche Anregungen.Visualisierung mit Browsing-Funktion durch die Datenfelder sollen die Datenexploration anregen. Die DCT-Komponente Research Field Explorer führt gleichzeitige Suchanfragen auf verschiedenen Informationsystemen aus und kann neben der Recherche in OpEN.SC-Forschungsdaten, PubMed und Google für weitere Systeme konfiguriert werden.

Wir danken unseren Interviewpartnern und den Teilnehmern der Onlinebefragung
dafür, ihre Zeit zur Verfügung gestellt und uns wertvolle Einblicke in ihre Praxis im
Umgang mit Forschungsdaten gewährt zu haben.

Müller, Lars; Szepanski, Christoph; Pfeffing, Judith; Hobohm, Hans-Christoph (2013):
Praxis im Umgang mit medizinischen Forschungsdaten. DCT-Befragungsergebnisse. Fachhochschule Potsdam, Informationswissenschaften. Online verfügbar unter:
http://opus4.kobv.de/opus4-fhpotsdam/frontdoor/index/index/docId/428.
URN: urn:nbn:de:kobv:525-4289.

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OpEN.SC-Property-Visualisierung mit SemaVis

Der nachfolgende Screenshot zeigt die der OpEN.SC-Datenstruktur. Die hier gezeigte Visualisierung ermöglicht einen Überblick bezüglich der vorhandenen Datenfelder und deren hierarchischen Beziehungen.

Das Visualisierungstool SemaVis, das am Fraunhofer IGD entwickelt wurde, ermöglicht es, auf verschiedene Arten durch die OpEN.SC-Properties zu browsen. Es soll als Visualisierungskomponente für die DataCreativityTools eingesetzt werden.

 

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KICSS 2012 – A short Report

Our data creativity team was happy to present our current project findings on two conferences last week: WissKom2012 and KICSS2012.

Have a look at this gallery for some impressions from the KICSS2012 conference.

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