Start des OpEN.SC Showrooms

Unser Projektpartner Open European Nephrology Science Center (OpEN.SC) hat einen ersten Showroom vorgestellt.

Im Showroom können Sie sich anhand eines Testdatensatzes einen Überblick über die Suchfunktionen des Portals verschaffen. Hierzu stehen Ihnen die Einfache Suche oder die Erweiterte Suche zur Verfügung. Eine Ticketanforderung zu den (Demo-)Patientendaten wird automatisch gewährt. Als Mitglied von OpEN.SC können Sie nach dem Einloggen Suchanfragen an die OpEN.SC-Datenbank stellen und ggf. Tickets für eine erweiterte Sicht auf ausgewählte Datensätze beantragen.

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Vortrag im Innovationskolleg

Innovation und Volition. Können Daten Verhalten ändern?“ lautete der Vortrag im Innovationskolleg der Fachhochschule Potsdam. Das Kolleg, bestehend aus vier Professoren der Hochschule aus unterschiedlichen Fachbereichen, versucht zum Thema „Stadt-Klima-Potsdam“ interdisziplinär neue Forschungsansätze aufzubauen. Die Vortragsreihe im Wintersemester war der Anfang der Zusammenarbeit eines Designers, einer Sozialwissenschaftlerin/Psychologin, eines Kulturarbeiters und eines Informationswissenschaftlers.

In meinen  Vortrag sind viele Überlegungen aus dem Projekt mit eingeflossen. Die Thematik ist zwar an die des Kollegs angepasst, der Kern ist aber Innovations- und Kreativitätsforschung und deren Verbindung zu Daten (vgl. auch den Blog-Eintrag in LIS in Potsdam). Die Vortragsfolien bei Slideshare:

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Poster für ISI2011

Letzte Woche haben wir ein Poster für das 12. Internationalen Symposium der Informationswissenschaft (ISI 2011) eingereicht. Darauf stellen wir unser Projekt und das Umsetzungskonzept für die DataCreativitytools for Innovation and Research dar.

 

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MAZ-Bericht über DataCreativityTools

Am 14.10.2010 berichtete die Märkische Allgemeine Zeitung über das Projekt DataCreativityTools

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PNN berichtet über Projektstart

Die Potsdamer Neuesten Nachrichten berichteten am 1.10.2010 über den Projektstart von „DataCreativityTools“ berichet.

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Worum gehts? Brausen…

Eine „Suchmaschine“ für medizinische Daten? Nicht ganz.

Wie könnte man denn in diesem Bild suchen:

Die Idee, die dahinter steht, ist vor allem nicht das Suchen, sondern das Browsen. Man nennt ja heute noch das user Interface für das Netz einen Browser, obwohl meist gezielte Googlesuche damit gemacht wird. Wichtige kreative Prozesse – wie hier die Frage nach neuen Erkentnissen (Analysemethoden, Diagnoseergebnisse etc.) lassen sich nicht suchen. Frei nach Picasso: „Ich suche nicht, ich finde“. In den Informationswissenschaften ist das Konzept des ‚Browsing‘ zentral und steht dem „searching“ bzw. „seeking“ gegenüber:

Im Gegensatz zur zielgerichteten, verbalisierbaren Informationssuche expliziter, oftmals bekannter Information ist Browsing ein weniger intentionales, meist visuelles, bzw. mit Bewegung verbundenes Explorieren von eher Unbekanntem. Marcia Bates definiert Browsing als die – nicht nur menschliche – Tätigkeit, bei der man in einer Serie von flüchtigen Eindrücken, mit Objekten von potenziellem Nutzen „in Kontakt“ kommt; diese physischen oder repräsentierten Objekte dann einzeln oder gruppiert in die engere Betrachtung zieht oder nicht und diese Betrachtung dann je nach Interessenlage dann dazu führen kann, dass diese Objekte im physischen oder übertragenen Sinn in Besitz genommen werden. Während bei dem Begriff der Serendipity (des „Streuens“) der zufällige Fund im Vordergrund steht wird Browsing in neueren informationswissenschaftlichen Überlegungen als eine wesentliche Form des Informationsverhaltens gesehen, das durch die menschliche Neugier motiviert ist und zum Abstecken eines Terrains aber auch zur Suche nach nicht Explizierbarem, Neuem genutzt wird. Es geschieht stets in einem zusammenhängenden (meist) räumlichen Kontext wie z.B. an den Regalen der Bibliothek oder Hypertextstrukturen des Webs beim Surfen. Es ist zu unterscheiden vom gezielten Überfliegen (Durchblättern, „Scannen“) z.B. eines Buches zwecks erster Aneignung. Browsing ist noch wenig empirisch erforscht; neuere Ergebnisse von Psychologie, Verhaltensforschung, Interface Design und der Forschung zur Mensch-Maschine-Interaktion lassen hierbei auf wichtige Hinweise zur Neugestaltung von Informationssystemen hoffen. (Zitat aus dem „Lexikon der Bibliotheks- und Informationswissenschaft“. Stuttgart 2010ff“ – Lemma Browsing, Autor Hobohm)

Literatur dazu: Bates, M. J.: What is browsing – really. A model drawing from behavioural science research. In: Information Research, 12 (2007), 4. Online: http://InformationR.net/ir/12-4/paper330.html. – Morville, P.: Ambient findability: what we find changes who we become. Beijing u.a.: O’Reilly, 2005. – Rice, R. E.; McCreadie, M.; Chang, S.L.: Accessing and browsing information and communication. Cambridge Mass.: MIT Press, 2001.

weitere Bilder:

Bisherige Suchmasken:

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Einladung zum Pressegespräch: „Medizinische Daten werden kreativ“

Der offizielle Start für das Forschungsprojekt „Data Creativity Tools – Konzepte und Implementierung eines Tools zur kreativen Entwicklung von Ideen für Forschung und Produkte“ an der Fachhochschule Potsdam ist am ersten Oktober 2010. Informationswissenschaftler der Potsdamer Hochschule werden im Rahmen dieses Projekts gemeinsam mit der Fachhochschule Brandenburg und Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik, Innovationsforschung und -beratung sowie Softwareentwicklung neue Formen der Unterstützung kreativer Datenanalyseprozesse entwickeln und erproben. Das Projekt wird für drei Jahre durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms  „FHprofUnt“ gefördert. Projektleiter sind Professor Dr. Hans-Christoph Hobohm vom Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam und Professor Dr. med. Thomas Schrader vom Fachbereich Informatik und Medien an der FH Brandenburg und Projektleiter OpEN.SC an der Charité.

Ziel des Forschungsprojekts ist es, auf der Basis explorativer Ansätze der Wissensgenerierung im Innovationsmanagement ein Datenanalyse- und Präsentationssystem zu entwickeln, das den Nutzer in die Lage versetzt, aus großen, meist heterogenen Datenbeständen.

  • nach neuen Ideen zu suchen (sich „inspirieren“ zu lassen)
  • Probleme zu lösen (Antworten auf konkrete Frage zu bekommen) und
  • sich auszutauschen (um Ideen zu sammeln, zu bewerten, weiterzuentwickeln).

Durch die Verbindung moderner Kreativitätstools mit neuen Ansätzen der Innovationsforschung und soliden informationswissenschaftlichen Methoden werden die Daten so neu gemischt, dass der forschende Blick in die Bereiche unentdeckten Wissens und bisher nicht gesehener Zusammenhänge gelenkt wird. Als Pilotdatenbestände stehen die in die Millionen gehenden Datensätze des europäischen Netzwerkes OpEN.SC an der Charité mit Daten aus der medizinischen Forschung zur Toolentwicklung Verfügung.

Es handelt sich um ein weiteres Projekt im Zusammenhang mit dem Themenschwerpunkt Forschungsdatenmanagement, den der Fachbereich seit zwei Jahren aufbaut.

Ein vorbereitendes Pressegespräch dazu findet statt am 1. Okt. 2010, um 10:00 in Raum 3036 in der FH Potsdam, Friedrich-Ebert-Str. 4

Weitere Informationen: http://datacreativity.fh-potsdam.de
Kontakt: Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm (hobohm@fh-potsdam.de)

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Kickoff!

1. Oktober 2010 von 10:30 bis 12:00 Uhr, Potsdam

 

Wir freuen uns, dass das Projekt DataCreativityTools offiziell vom BMBF bewilligt wurde und wollen jetzt den „Startschuss“ gegeben. Aus diesem Anlass möchten wir Sie hiermit herzlich zum Kick-Off-Meeting des Projekts DataCreativityTools einladen.

Neue (virtuelle) Arbeits- und Forschungsumgebungen (mit den entsprechenden Technologien und Werkzeugen) versprechen neue Formen der Unterstützung auch kreativer Prozesse und die Verbindung verschiedener Ansätze der Wissensgenerierung für das Innovationsmanagement. Ausgehend von vorhandenen Datenbeständen – hier Primärdaten aus Forschung und Entwicklung, die in Datenbanken bzw. Datenmanagement-Systemen und/oder Plattformen gehalten werden – sollen potentielle NutzerInnen bei der Generierung und Weiterentwicklung von Ideen und Problemlösungen unterstützt werden. NutzerInnen können sowohl aus der Wissenschaft als auch aus der Wirtschaft kommen. Sie sollen mit Hilfe des zu entwickelnden Systems in die Lage versetzt werden:

  • nach neuen Ideen zu suchen (sich „inspirieren“ zu lassen)
  • Probleme zu lösen (Antworten auf konkrete Frage zu bekommen) und
  • sich auszutauschen (um Ideen zu sammeln, zu bewerten, weiterzuentwickeln)

Ziel des Systems ist es, ein kreatives Browsing zu unterstützen und so eine Recherche, Problemlösungsstrategie oder Ideensuche in eine andere Richtung lenken zu können. Durch die Verbindung mit online verfügbaren Kreativitätstools werden gefundene Ansätze weiterverarbeitbar und mit Blick auf eine Problemlösung auch „weiterentwickelbar“.

Ablauf:

  • Begrüßung
  • Vorstellung des Gesamtvorhabens DataCreativityTools (Hobohm)
  • Vorstellung des Partnerprojekts OpEN.SC (Wetzel)
  • Vorstellung des Wirtschaftspartners VmScope (Schrader)

 

 

Ort:Fachhochschule Potsdam
Fachbereich Informationswissenschaften
Friedrich-Ebert-Straße 4
14467 Potsdam
Raum 3036

 

 Beginn:
10:30 Uhr

Ende:
ca. 12:00 Uhr

 

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etwas Projekthistorie

Das Projektkonsortium um das

hatte schon im letzten FHprofUnt Durchlauf (2008/2009) einen Antrag gestellt, der von den Gutachtern als „förderwürdig“ eingestuft worden war. Leider reichte das Geld offensichtlich knapp nicht, alle förderwürdigen Projektanträge auch tatsächlich zu fördern.

Wir erhielten die Chance, die Einschätzungen und Kommentare der Gutachter zu lesen und konnten diese fruchtbar in den allerdings nur leicht veränderten neuen Antrag einbauen. Den drei anonymen Gutachtern sei an dieser Stelle gedankt für die wohlwollende Einschätzung unserer zugegeben etwas „kreativen“ Idee.

Wir sind sehr gespannt auf die Projektarbeit und schauen zuversichtlich auf die nächsten drei Jahre.

Nach dem DFG-Teilprojekt b2i ist dies übrigens das zweite größere Forschungsprojekt, das am Fachbereich Informationswissenschaften durchgeführt wird.

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Projektstart „am 1. Juli“

Am 12. Juli kam der Zuwendungsbescheid des BMBF. Das Projekt hat im Gutachterverfahren 91 Punkte erhalten und liegt damit im guten oberen Bereich der Projektanträge. Antragstellung war am 23. November 2009.

Dennoch ließ die konkrete Bewilligung etwas auf sich warten und beinhaltet vor allem den ungünstigen Aspekt, dass das Projekt schon läuft, obwohl noch gar eine Mitarbeiter eingestellt werden konnten.

Wir müssen nun versuchen, mit vereinten Kräften, die für das Jahr 2010 vorgesehenen Personalmittel sinnvoll für das Projekt einzusetzen.

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